Save the date: Infocamp 2013 im November!

Wir freuen uns, Sie alle zum zweiten Infocamp im November 2013 nach Chur einzuladen!

Motto „Open Minded“: Open Access, Open Source, Open Educational Resources, Linked Open Data, Open Government. …

Termin: 8./9.11.2013

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, CH-7004 Chur.

Anmeldung: wird möglich, aber nicht notwendig sein

Barcamps sind selbstorganisierte Formen der Weiterbildung, die sich in den letzten Jahren auch im bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Bereich als Ergänzung zu den anderen Formen der Weiterbildung etabliert haben (z.B. als Bibcamp oder frei<tag>). Bei diesen gelten alle Teilnehmenden als Expertinnen und Experten, entscheiden zu Beginn gemeinsam über die Programmstruktur und führen die gewählten Workshops gemeinsam durch.

Anschliessend an das Infocamp 2012, welches unter dem Motto „Future Libraries“ stattfand, veranstaltet das Schweizerische Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur das Infocamp 2013. Dieses steht unter dem Motto „Open Minded“: Open Access, Open Source, Open Educational Resources, Linked Open Data, Open Government. … Wir denken uns, dass ein Aufeinandertreffen von Akteurinnen und Akteuren dieser unterschiedlichen Bereiche interessante Brücken zwischen technischen und gesellschaftlichen Fragen, Wissenschaft, Bildung, Bibliothek und Öffentlichkeit schlagen könnte.

Zur Teilnahme ermutigt werden auch Studierende der Informationswissenschaft und angrenzender Gebiete. Die Konferenzsprache wird von den Teilnehmenden ausgehandelt. Eine ausführliche Einladung wird folgen.

Das Infocamp 2013 findet direkt im Anschluss an die Herbstschule 2013 der HEG Genève und der HTW Chur statt, die dieses Jahr ebenfalls in Chur durchgeführt wird.

Für die Organisationsgruppe

Karsten Schuldt, Rudolf Mumenthaler, Wolfgang Semar

Sessionplan 2.Tag

10.30 bis 12.00 Uhr

Open Access Zeitschrift: Raum 1.07 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/newlis

Publikationsunterstützung / beratung: Aula und Live-Stream – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/Forschungsumg

Wiki Workshop Raum 1.15 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/icamp12-wikipedia

12.00 – 13.30 Uhr
Abschlussplenum (mit  Live-Stream)

Übrigens: Unsere Etherpads werden entgegen der gestrigen Ankündigung NICHT von Zeit zu Zeit gelöscht :-)

Session / Workshop / Raumplan / Etherpads 1.Tag

Neues Etherpad anlegen: Einfach Wunsch-Name an die URL anhängen: http://pad.infowiss.net/WUNSCHNAME

 

11:45 bis 13:15 Uhr
Etherpad für die Keynotes: http://pad.infowiss.net/p/icamp12-keynotes

 

14:15 bis 15:15 Uhr
OA-Zeitschrift: Raum 1.07 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/newlis

Informationskompetenz / Nutzer-nicht-vor Ort: Raum 1.08 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/4R2qS7NiBh

Socia Media: Raum 1.15 – Etherpad: Notizen sind auch im Keynote-Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/icamp12-keynotes

 

15:30 bis 16:30 Uhr
Berufsbild: Raum 1.07 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/berufsbild

Forschungsunterstützung / Open Access: Raum 1.08 – Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/Forschungsunterstuetzung
Folien von Rudolf Mumenthaler: http://de.slideshare.net/ruedi.mumenthaler/infocamp-forschung-14205178

Digitale Medien / Wiki etc: Raum 1.15 – Etherpad: Notizen sind auch im Keynote-Etherpad: http://pad.infowiss.net/p/icamp12-keynotes

Kein Stream bei den einzelnen Sessions

 

16:30-17.30 Uhr: Plenum in der Aula (wieder mit Live-Stream)
17.30-22.00 Uhr: Social Event im Wintergarten der Mensa

Anmeldeliste für Teilnehmer

Link

Live-Stream auf: http://www.ustream.tv/channel/icamp12

NEU: Der grobe Rahmen-Ablaufplan wurde aktualisiert: http://infocamp.ch/wiki/ablaufplan/. Der detaillierte Ablauf wird zu Beginn des InfoCamps von den TeilnehmerInnen mitbestimmt.

InfoWiss-Etherpad (zum Live-Kollaborieren): pad.infowiss.net (Einzel-Pad anlegen und dann URL kommunizieren)
Oder einfach Wunsch-Name an die URL anhängen:
http://pad.infowiss.net/WUNSCHNAME

Anmeldeliste für Teilnehmer: http://infocamp.ch/wiki/teilnehmerinnen-und-teilnehmer/

Touristisches Rahmenprogramm

Wir bieten beim InfoCamp zwar kein offizielles “Rahmenprogramm” an, aber Chur ist auf jeden Fall immer eine Reise wert.

Ein paar wenige Tipps für den Umkreis von Chur zu geben ist daher fast ein Ding der Unmöglichkeit ;-) .
Um nur ein Beispiel herauszupicken: Es lohnt eine Fahrt mit der Räthischen Bahn von Chur nach Arosa — dort empfiehlt es sich vielleicht noch von Arosa aus hoch auf den Weisshorn-Gipfel zu fahren, oben wurde neu ein Restaurant mit schönem Ausblick renoviert/eröffnet: http://www.arosabergbahnen.com/gastro/der-weisshorngipfel/news.html

Ansonsten gibt es im Umfeld von Chur soviele Möglichkeiten zum Freizeitvertreib, dass die Qual der Wahl besteht. Es sollte für fast jeden Geschmack etwas dabei sein: Wandern, Schwimmen, Radfahren oder mit der Bahn durch die Gegend kutschieren … http://www.churtourismus.ch/ ist auf jeden Fall ein guter Start.

Wenn man mit dem Postbus/Postauto hoch in die bekannten Wintersportgebiete Flims und Trin fährt, gibt es da beispielsweise die traumhaften Bergseen Crestasee und Caumasee, in denen man baden kann. Anfang September könnte es aber schon witterungsbedingt etwas zu kühl dafür sein. Aber in dieser Region “Surselva” kann man auch wunderbar wandern, die Aussicht ist grossartig. Da sollte man aber schon einen guten Tagestrip einplanen, “mal so am Nachmittag” ist wohl zu kurz. Hin und zurück aus Chur kommt man eigentlich recht komfortabel mit dem Postauto oder der Bahn.

http://www.crestasee.com/
http://www.caumasee-flims.ch/
http://www.surselva.info/
http://www.postauto.ch/

Natürlich lohnt es sich auch, Chur zu Fuss erkunden und sich die Museen anschauen. Oder ein Velo mieten und einfach mal am Rhein entlang fahren, die Rad- und Wanderwege sind exzellent ausgebaut. Oder mit der Bahn die benachbarten Ortschaften erkunden. Oder einfach am Arcas-Platz im Cafe sitzen :)

InfoCamp am 7./8. September 2012 in Chur

Das etablierte Bild der Bibliothek, als der klassische Ort für das Einsehen und Ausleihen von Dokumenten, ist derzeit stark im Wandel. Wer Literatur sucht, wird dazu nicht zwangsläufig einen bestimmten Ort oder eine Einrichtung mit festen Öffnungszeiten aufsuchen wollen oder müssen. Zum einen gewinnt die orts- und zeitunabhängige Recherche via Notebook, Smartphone oder Tablet stetig an Bedeutung. Zum anderen muss eine Bibliothek nicht zwingend immer eine öffentliche Einrichtung sein. Wer über Social Media eigene Literatur sammelt, kategorisiert und teilt, betreibt quasi seine eigene kollaborative Bibliothek. Und auch die Verengung auf Publikationen wird der Wirklichkeit nicht mehr gerecht.

Bibliotheken als Dienstleister stehen vor der Herausforderung, nicht nur veröffentliche Texte und AV-Medien zu sammeln und bereitzustellen, längst agieren sie in Open-Access-Modellen als Publikationsdienstleister. Noch mehr: Es zeichnet sich ab, dass in Bibliotheken nicht mehr nur Medien verwaltet werden, schon längst ist vom “Data Librarian” die Rede, der Forschungsdaten seiner Einrichtung kuratiert und als Fachdienstleister in E-Science-Infrastrukturen wirkt.

Auch die von Open-Knowledge-Aktivisten vorgetragenen Forderungen nach offenem Zugang zu Daten betreffen Bibliotheken, die teilweise bereits dazu übergehen, ihre Katalogdaten offen zugänglich zu machen – wo aber kann von Bibliotheken und ihren Praktikern ein Mehr an Offenheit erhofft werden? Und wie könnten aus einer wissenschaftlichen Perspektive empirische Forschungsdesigns in Informationswissenschaft und Bibliothekswissenschaft gestaltet sein?

Die skizzierten Fragen und Überlegungen sind Themen des InfoCamps, veranstaltet am 7. und 8. September 2012 am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft an der HTW Chur.

Mögliche Themenbereiche für das InfoCamp sind beispielsweise:

  • Methoden der Informationswissenschaft – Stand und Perspektive
  • Open Access – Paradigma der digitalen Wissenschaft
  • Social Media – Kollaboration und der Beitrag der Bibliothek
  • Mobile Media – Das Verschwinden des “Ortes” Bibliothek
  • Open Knowledge – Offenheit als Grundlage der Informationswissenschaft und ihrer Praxis?

Die Veranstaltung ist als Barcamp konzipiert, das durch einige Keynotes umrahmt wird. Es gibt keine BesucherInnen, nur TeilnehmerInnen! Wir möchten eine Kommunikationsplattform für den Erfahrungsaustausch und die Diskussion bieten. Eingeladen sind Personen aus der bibliothekarischen und informationswissenschaftlichen Praxis und Forschung. Darüber hinaus freuen wir uns über TeilnehmerInnen aus verwandten Bereichen wie Archiv, Museum, Verlag, E-Learning und IT-Entwicklung.

Die Teilnahme am InfoCamp ist kostenlos. Wir bitten aber um eine Anmeldung, damit wir entsprechend unsere Planung anpassen können. Ein Anmeldeformular wird ebenso wie weitere Details zum InfoCamp etwa Anfang 2012 auf infocamp.ch aufgeschaltet.

Hashtag: #icamp12