Die drei interessantesten Berichte

Das Organisationsteam des Infocamp 2012 – Future Libraries hatte dazu aufgerufen, über die Veranstaltung zu berichten. Die drei besten Berichte sollten prämiert werden. Dies ist nun passiert und das Team möchte sich bei allen, die nicht nur auf dem Camp waren, sondern auch dessen Inhalt weitertrugen, bedanken.

Die drei prämierten Berichten sind (in alphabetischer Reihenfolge der Autorinnen und Autoren):

  • Dörthe Böhner (bibliothekarisch.de): Zur aktuellen #newLIS-Diskussion (http://bibliothekarisch.de/blog/2012/09/08/zur-aktuellen-newlis-diskussion/). Dieser Beitrag schafft es, obgleich die Autorin gar nicht in Chur anwesend war und sich nur über die mobilen Quellen (Stream, Mikroblogs, Pad) informierte, über spezifische Diskussionen auf dem Camp zu berichten. Dies hat uns sehr erstaunt, aber auch erfreut.
  • Rudolf Mumenthaler: #icamp12: unconference competence (http://ruedimumenthaler.ch/2012/09/11/icamp12-unconference-competence/). Der Autor hat auch während des Camps laufend über mehrere Kanäle berichtet, hier fasst er seine Eindrücke noch einmal für die englischsprachige Welt zusammen.
  • J. Widmer (InfoWissChurBlog): Infocamp 12, Erfahrungsbericht einer Studentin (http://blog.informationswissenschaft.ch/infocamp-12-erfahrungsbericht-einer-studentin/). Leider wurde das Camp nicht von so vielen Studierenden der HTW Chur selber besucht, wie wir gehofft hatten. Besonders gefreut hat es uns, dass eine der Studierenden, die dennoch anwesend war, auf dem Camp sowohl Dinge gelernt als auch Spass gehabt hat und ihre Mitstudierenden dazu aufruft, sich solche Möglichkeiten beim nächsten Mal nicht entgehen zu lassen.

Informativste Berichterstattung gesucht

An diesem Freitag und Samstag wird das Infocamp in Chur stattfinden. Als richtige Unkonferenz soll es nicht nur vor Ort interessante Workshops und Diskussionen anbieten, sondern auch seine Spuren im Netz hinterlassen. Blogbeiträge, Mikroblogging, gemeinsames Arbeiten in Pads und so weiter sind immer mehr zum Bestandteil von ähnlichen Veranstaltungen geworden.

Was leider immer wieder einmal bemängelt wird, ist, dass diese Darstellungen nur teilweise hilfreich für diejenigen sind, die nicht an der jeweiligen Unkonferenz teilnehmen können. Die Beiträge seien oft zu kurz, was wirklich besprochen wird, würde nicht ganz klar werden et cetera.

Das Team des Infocamp möchte dieses Problem angehen. Lambert Heller hat in seinem letzten Posting schon darauf hingewiesen, welche Formen der elektronischen Beteiligung am Infocamp es geben wird. Wir wollen aber auch dazu aufrufen, sich auf dem Infocamp Gedanken darüber zu machen, wie diese Veranstaltung für die Nachwelt so festgehalten werden kann, dass nachvollziehbar wird, was besprochen wurde, welche Thesen vertreten und welches Wissen vermittelt wurde. Im Idealfall soll von anderen aus dieser Berichterstattung etwas für ihr bibliothekarische oder wissenschaftliche Praxis gelernt werden.

Wir loben deshalb einen kleinen Wettbewerb zum Infocamp aus. Für die drei informativsten Beiträge zum Infocamp vergibt das Organisationsteam des Infocamp je ein Buchpaket. Die Beiträge sollten spätestens zwei Wochen nach dem Infocamp (also am 22.09.2012) veröffentlicht sein (oder, wenn sie gedruckt publiziert werden, uns zur Anschauung vorliegen). Die Form und das Medium ist egal, genauso wie die Länge. Wir finden die Verbindung von unterschiedlichen Medienformen gut, aber Hauptkriterium ist, dass die Berichterstattungen Personen, die nicht am Infocamp teilnehmen konnten, darüber informieren, was mit welchen Ergebnissen besprochen wurde.

[Password] Informationswissenschaft und die Zukunft der Bibliotheken

Erschienen in Password (2012) 06, S. 35.

Informationswissenschaft und die Zukunft der Bibliotheken

Von Karsten Schuldt, Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur

Organisiert von Mitarbeitern des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft und anderen Aktiven des deutschsprachigen Bibliothekswesens findet am 07. und 08. September 2012 an der HTW Chur die Unkonferenz „Infocamp 2012 – Future Libraries“ statt.1 Unkonferenzen – bei denen alle Anwesenden als Expertinnen und Experten verstanden werden, welche gemeinsam vor Ort die Workshopthemen festlegen und diese anschliessend motiviert durchführen – haben sich in den letzten Jahren im Bibliothekswesen als Veranstaltungs- und Weiterbildungsaktivitäten etabliert.2 Ausser dem Fakt, dass dies die erste Veranstaltung dieser Art in Chur sein wird, gibt es weitere Gründe für das Infocamp. Weiterlesen

Interview in B.I.T. online Kongress News

In den B.I.T. Online Kongress News für den Deutschen Bibliothekartag vom 25. Mai 2012 findet sich ein Interview zu den Zielen des Infocamp. (http://www.b-i-t-online.de/daten/hamburg/KN_Hamburg_4.pdf, Seite 5)

 

future libraries
KONGRESS NEWS-Gespräch mit Dr. Karsten Schuldt, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Chur.
Thema: „future libraries“, die Unkonferenz am 7. und 8. September in Chur.

 

Herr Schuldt, herzlich willkommen auf dem B.I.T.online-Sofa. Weiterlesen

Informationmaterial gedruckt (Old School)

Status

Die Informationsmaterialien (Poster und Flyer) für das Infocamp sind in der gedruckten Version frisch aus der Druckerei eingetroffen. Wer das Infocamp unterstützen und die Materialien an der eigenen Institution / auf dem eigenen WG-Tisch / auf informationswissenschaftlichen, bibliothekswissenschaftlichen und / oder bibliothekarischen Veranstaltungen auslegen möchte, kann sich gerne melden.

Teilnehmen am Infocamp 2012

Die Teilnahme am Infocamp 2012 ist weder kostenpflichtig noch an eine Anmeldung gebunden. Wer dennoch gerne schauen möchte, wer so alles eine Teilnahme am Infocamp erwägt, kann dies auf der Wikiseite Teilnehmerinnen und Teilnehmer tun. Dort kann sie oder er sich auch selber eintragen.

Wozu dies gut sein kann? Erstens könnt ihr sehen und zeigen, wer so alles beim Infocamp persönlich getroffen werden kann. Gerade, wenn man interessante Themen besprechen will, kann das gut sein, vorher ungefähr zu wissen, wer sonst noch so auftauchen wird von denen, die etwas zu jeweiligen Thema zu sagen haben. Eventuell kommen auch Leute gerade, wenn ihr euch in die Liste der potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eintragt, weil sie einmal über die Themen, für die ihr bekannt seid, mit euch reden wollten. Zweitens ist die Fahrt nach Chur zumindest für einige von euch etwas länger. Zwar ist die Gegend, durch die ihr fahren werdet, interessant genug dafür; schöner könnte es aber sein, wenn ihr gemeinsam fahrt, falls ihr eh den gleichen Weg habt. Drittens können wir als Organisationsteam etwas besser planen, wenn wir ungefähr wissen, wie viele von euch vorbeikommen werden.

Wie gesagt gibt es keine Verpflichtung, sich anzumelden. Nett wäre es trotzdem von euch.